Zeiteinteilung Heimturnier

17.-18. März 2018

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30.06. - 01.07.2018 Senior Westfälische in Herford

Zeitungsartikel und mehr...

Die Strolche mit Air-Horse I Foto: Yvonne Gottschlich/ sportfoto-owl.de
Die Strolche mit Air-Horse I Foto: Yvonne Gottschlich/ sportfoto-owl.de

Zeitungsartikel aus der NW Herford

vom 28.05.2015:


Der Nationaltrainer gibt Tipps
Pferdesport: Voltigier-Lehrgang beim RV "von Lützow" Herford

von Yvonne Gottschlich/ nw-news.de


Herford. Trainieren mit dem Nationaltrainer hieß es für die Voltigierer des Reit- und Fahrvereins „von Lützow“ Herford an der Planckstraße jetzt. Traditionell hatten die „Lützower“ zu einem zweitägigen Trainingslager eingeladen, denn sie üben nicht alleine, sondern mit sechs befreundeten Gruppen und namhaften Referenten zusammen.

Seit vielen Jahren kommen so die Voltifreunde aus der Umgebung nach Herford, trainieren gemeinsam, tauschen sich aus und genießen die familiäre Atmosphäre. „Die Familie Ossiek, die die Reitanlage seit Februar gepachtet hat, hat uns ermöglicht, auch in diesem Jahr wieder einen Pfingstlehrgang zu veranstalten“, bedankte sich Trainerin und Organisatorin Jana Matalla-Wagner.

Erstmals war Lars Hansen, Nationaltrainer der Voltigierer in Südafrika, in Herford zu Gast. Zusammen mit ihren Trainerkolleginnen Vanessa Plenker, Begüm Yilmaz und Kirstin Remiasch organisierte Matalla-Wagner wie jedes Jahr den Lehrgang. „Seit Februar wurde die Anlage mit zwei Aufräumaktionen und neuer Weidenaufteilung wieder auf Vordermann gebracht“, lobte sie die Gegebenheiten.


Die große Halle war sowohl Trainingsgelände wie auch Schlafplatz. Auf zwei Zirkeln wurde mit den Referenten trainiert, ein Drittel diente als Schlaflager für die fast 100 Trainingsgäste. Neben den zwei Herforder Gruppen waren die Vereine Schuckenbaum, Ravensberg-Lippe, Paderborn und Vormwalde dabei. „Wir laden die Vereine ein, die Plätze sind begehrt“, berichtet Vanessa Plenker. Auch die Gäste genießen die Trainingstage in Herford: „Wir tauschen uns aus und auch wir Trainerinnen lernen von den Referenten“, erklärt Matalla-Wagner. Viele Einheiten werden gefilmt und beim Training nachbesprochen, oder die Trainerinnen fragen direkt beim Referenten nach den Tipps und Tricks zu einzelnen Techniken.

Neben dem Pferde- gibt es das Bocktraining und in der Holzhalle zwei Stationen mit Gymnastik und Geräteturnen, dazu wird gejoggt. Auf dem Air-Horse, einem Luftpferd, werden Übungen nachgeturnt. „Außerdem gehen wir alle zusammen ins Schwimmbad zum Entspannen“, berichtet Vanessa Plenker von einer weiteren gemeinsamen Aktion. Natürlich wird auch gemeinsam gekocht. „Eigentlich sitzen wir abends gemütlich zusammen, aber viele sind so motiviert, dass sie ihre Übungen dann noch einmal nachturnen, dabei entstehen die besten Ideen“, lacht Plenker.

Besonders begehrt waren die Einheiten bei Südafrikas Nationaltrainer Lars Hansen. Der Hannoveraner ist für zwei Wochen in Deutschland und steht fast nur in der Halle: „Ich bin seit 2011 in Südafrika, das Voltigieren ist dort sehr elitär und es gibt gerade einmal so viele Aktive wie hier in einem Verein“, erklärt er zwischen den Einheiten. „Südafrika ist das einzige Land auf dem afrikanischen Kontinent, in dem überhaupt voltigiert wird“, berichtet Hansen. Erste Erfolge verbuchte der deutsche Trainer bei den Weltreiterspielen im vergangenen Jahr: „Dort sind wir sensationell Achter geworden“, freute er sich über den südafrikanischen Erfolg. In Herford waren seine Tipps sehr begehrt, sowohl bei den Aktiven wie auch bei den Trainerinnen. „Das Trainingslager ist für viele ein Höhepunkt, es schweißt das Team zusammen, aber auch der große gemeinsame Austausch ist echt beliebt“, blicken Plenker und Matalla-Wagner auf ein gelungenes Wochenede zurück.

Die Herforder Strolche | Foto: Yvonne Gottschlich / nw-news.de
Die Herforder Strolche | Foto: Yvonne Gottschlich / nw-news.de

Zeitungsartikel aus der NW Herford vom 02.10.2014:

 

 

Freude über die eigene Leistung

 

VOLTIGIEREN: Starke Herforder beim Turnier des RV "von Lützow"

 

von Yvonne Gottschlich / nw-news.de

 

 

Herford. Insgesamt 19 Prüfungen wurden während des zweitägigen Voltigierturniers beim Reit- und Fahrverein "von Lützow" Herford absolviert. Die Einzel- Doppel- und Gruppenvoltigierer brachten 36 Pferde mit an die Planckstraße.

 

"Wir freuen uns über gute Meldezahlen. Dennoch sind es viel weniger als in den Vorjahren", sagt Kirstin Remiasch aus der Herforder Meldestelle, die auch selbst aktiv war. "In Minden und Lübbecke werden zeitgleich Kreismeisterschaften ausgetragen, so dass die Gruppen aus diesen Bereichen natürlich dort am Start sind", so Kirstin Remiasch.

 

Dennoch erlebte Turnierleiterin Begüm Yilmaz ereignisreiche und abwechslungsreiche Prüfungen. Mit der Gruppe "Die Wilde 13" erreichten die Herforderinnen den dritten Platz in der L-Prüfung. Mit dem sechsjährigen Rudi, der erst sein zweites Turnier mit der Wilden 13 absolvierte, hatten die "Lützower" einen treuen Begleiter. "Wir sind stolz", sagt Voltigiererin Kirstin Remiasch. Zusammen mit Begüm Yilmaz an der Longe und Nele Eickhoff, Nathalie Landwehr, Briony Wilkinson und Maria Heitbrink war sie sehr zufrieden. "Dies ist ein toller Erfolg. Es war erst unser zweiter gemeinsamer Turnierstart. Dafür war das wirklich ordentlich", erklärt sie die Wertnote 5,084.

 

Die Sieger kamen ebenfalls aus Herford. Die 2. Mannschaft der Dornberger Heide sicherte sich mit Pferde Calippo und Longenführerin Franziska Eickmeier mit der Wertnote 5,348 den ersten Platz. In den beiden A-Prüfungen überzeugten die Herforder Strolche mit Jana Matalla-Wagner an der Longe und dem siebenjährigen Don Dormilon. "Die Pflichtprüfung lief schon super", freut sich Co-Trainerin Vanessa Plenker. In der vierminütigen Kür lieferten die Herforderinnen ebenfalls eine gute Prüfung ab, so dass sie am Ende mit der Wertnote 5,383 den zweiten Platz belegten. Mit der Gesamtwertnote 5,399 war das Team zwei von Hubertus Eschenbruch nur um eine Kleinigkeit besser.

 

Während sich Jana Matalla-Wagner um die Ausbildung des siebenjährigen Pferdes kümmert, übt Vanessa Plenker wöchentlich mit den Kindern. Mit einigen Erfolgen bei den Turnieren gelang den Strolchen jetzt der Aufstieg in die L-Klasse. Zur Aufstiegsmannschaft gehören Cheyenne und Chiara Büker, Janine Delissen, Frieda Manns, Hanna Schubert, Louisa Bauer, Katja Niewöhner und Nicola Voss. "Wir hoffen natürlich, dass die Gruppe so zusammen bleibt", freut sich Vanessa Plenker auf die Herausforderung. "Das hatten wir so nicht erwartet, aber es lief richtig gut für uns", so die Co-Trainerin.

 

Am zweiten Tag standen dann die Einzel- und Doppelprüfungen auf dem Programm. Hier gewannen die Team-Mitglieder der "Wilden 13", Nele Sophie Eickhoff und Briony Wilkinson, im Doppel. "Unsere jüngsten Team-Mitglieder Maria Heitbrink und Mia Hänel haben mit Platz drei ein super Ergebnis erreicht", sagt Kirstin Remiasch mit einem Lächeln. Die Strolche erreichten beim Kür-Wettbewerb auf dem Holzpferd Platz zwei.

 

Aufstieg in die L-Klasse

 

Die Voltigier Gruppe "Die Strolche" hat den Aufstieg in die L-Klasse geschafft. Bei zwei von fünf Turnieren haben sie eine Aufstiegsnote erhalten und starten in der kommenden Saison in der schwereren L-Klasse. Dafür wird im Winter viel trainiert, um auch in dieser Klasse bestehen zu können. Die Trainerinnen Jana Matalla-Wagner und Vanessa Plenker üben mit Pferde Don Dormilon und den Kindern die Übungen ein.

 

Schleifen für die Siegerinnen | Foto: Anne-Lena Jaschinski
Schleifen für die Siegerinnen | Foto: Anne-Lena Jaschinski

Zeitungsartikel aus der NW Herford vom 11.11.2009:

 

Kleine Strolche ganz groß

 

VOLTIGIEREN: Gut besetztes Turnier beim Reitverein "von Lützow" Herford

von Anne-Lena Jaschinski

 

 

Herford. Etwa 800 Voltigierer, 50 Pferde und 18 Prüfungen: Beim Voltigierturnier des RV "von Lützow" Herford war der Zeitplan eng bemessen. Zwei Tage lang wurde den Zuschauern in der vollbesetzen Reithalle an der Planckstraße Akrobatik auf dem Pferd geboten, von den Anfängergruppen bis zum Leistungssportler.


Zum Saisonabschluss wollten viele Einzelvoltigierer und Gruppen noch ein letztes Mal in den Wettkampfzirkel einlaufen und bescherten dem Veranstalter das höchste Nennergebnis seit Jahren. Vor allem am Sonntag waren auch die Zuschauertribühnen voll besetzt.


Die Mannschaften des gastgebenden Vereins schlossen das Turnierjahr erfolgreich ab. Lützows "Tigerenten" nahmen von den Richtern gleich zwei Mal goldene Schleifen für den ersten Platz entgegen. Sie siegten in ihrer Leistungsklasse A mit der Stute Florentia und im Holzpferdewettbewerb in der Abteilung der A- und Nachwuchsgruppen.


Dabei besteht die Gruppe in dieser Konstellation erst seit April. Mit Maren Sundermeier als neuer Longenführerin und sieben neuen Voltigierern, die von Löhne nach Herford wechselten, präsentierten sich die Tigerenten auf drei Turnieren. "Unsere Saison war toll: Drei Starts, drei Siege und drei Aufstiegsnoten", resümiert Sundermeier.


Auch beim Heimturnier erturnte sich die Gruppe mit der Note 5,35 eine Aufstiegsnote. Ein Turnier wollen sie noch als A-Gruppe starten, dann wechseln sie in die nächsthöhere Leistungsklasse L. "Über den Winter steht also Pflichttraining an", sagt Sundermeier.


Der erste Turniertag endete spät abends mit dem Holzpferde-Wettbewerb, bei dem die Turner ihrer Kreativität freien Lauf lassen konnten. Kostüme und Musikinterpretationen von klassisch-elegant bis hin zu knallig-schrill unterhielten die Zuschauer, die, wohl wegen der späten Uhrzeit, nicht so zahlreich die Tribüne besetzten wie am Sonntag.


Eine erfolgreiche Saison hatten auch die "Kleinen Strolche", die in der Leistungsklasse E mit der Note 5,06 siegten und nächstes Jahr in A starten. Sie wurden von Jana Matalla-Wagner auf Florentia vorgestellt. Neben dem Üben auf dem Pferd trainieren sie zusätzlich Kraft, Kondition, Technik und Beweglichkeit. Wie viele andere Nachwuchs-Gruppen wurden sie, typisch für den Sport, lautstark von Eltern und Verwandten angefeuert.

 
Spannend wurde es im Wettkampf der M*-Gruppen. Nach der Pflicht führte die Mannschaft des gastgebenden Vereins "die Wilde 13" auf Frodo und mit Trainerin Begüm Yilmaz an der Longe. Beim Kürdurchgang unterliefen den Turnern jedoch einige Patzer, so dass sie schließlich mit der Note 6,23 den vierten Platz belegten. Trainerin Yilmaz ist trotzdem zufrieden: "So eine gute Saison hatten wir noch nie." Hoffnung legt die 28-Jährige auf Nachwuchstalent Mandy Gronemeyer.


Die 14-Jährige Schülerin startete die erste Saison im Einzelvoltigieren in der Klasse E. Wegen ihrer guten Leistung darf sie am Stützpunkttraining in Münster teilnehmen, wo sie vom mehrfachen Weltmeister Christoph Lensing trainiert wird. Das Training hat sich gelohnt: Mit der Note 6,54 siegte Mandy Gronemeyer vor ihrer Vereinskollegin Ina-Marie Althoff mit 5,92. Dritte wurde Marlien Hülser vom ZRVF Gütersloh, die 5,72 erreichte.